Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lukas 6,36

Tageslosungen

der Herrnhuter Brüdergemeine

Die zehn Gebote Gottes an uns Menschen stehen in der Bibel in 2. Mose 20,2-17 und werden in 5. Mose 5,6-21 wiederholt.

Die zehn Gebote gemäß Gottes Wort sind im Einzelnen nachstehend angeführt (abweichend von der in einigen Kirchen angewandten Zählung, siehe unten). Die ersten fünf Gebote beziehen sich auf Gott bzw. seine Vertreter hier auf Erden (Vater und Mutter), die zweiten fünf auf 'den Nächsten'.


Anmerk.: Die Überschriften der zehn Gebote können durch Anklicken geöffnet werden, um die zugehörigen Verse zu sehen.



In der kath. und ev.-luth. Kirche wird das 2. Gebot "dass man sich kein Bildnis ... machen soll" (siehe die je drei Bibelverse in 2. Mo 20,4-6 und 5. Mo 5,8-10) oft nicht angeführt. Damit es aber dennoch insgesamt auch zehn Gebote werden, wird der einzelne Bibelvers des 10. Gebots, der sich auf das Thema 'Begehren' bezieht (2. Mo 20,17 bzw. 5. Mo 5,21) in zwei 'Begehren'-Gebote, nämlich in ein neuntes und ein zehntes aufgeteilt: in 9. 'Du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren' und in 10. 'Du sollst nicht das Hab und Gut deines Nächsten begehren'. Dadurch ergibt sich natürlich bereits nach dem ersten Gebot eine insgesamt andere Zählung.

Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte.
Apg 17,11


Darüber hinaus ...

Darüber hinaus gibt es in der Schrift weitere Gebote Gottes, auch durch Jesus, z. B.:

Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.
Lk 10,3

oder:

Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause!
Lk 10,5

Das allererste Gebot des HERRN an den Menschen war bereits im Garten Eden (im 2. Kapitel des 1. Mosebuchs) und bezog sich "nur" auf das Thema 'Essen':

Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, 17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.
1. Mo 2,16-17.

Anmerk.: Es handelte sich nicht um einen Apfelbaum!



Möge Christi Gesinnung unsere Herzen regieren,
dann kommt das Innere und das Äußere in Ordnung.

Das Leben in Fülle ist ein Geschenk von Gott. Und wie das bei Geschen­ken so ist: wir müssen sie auspacken. Sein Wort ist eine Hilfe direkt von Gott an die, die es "hören", glauben und tun.
Fange an zu glau­ben, kindlich und einfältig und tue das Kleine, das du kannst. Dann tut Gott das Große, das du nicht kannst.